Aktivisten reißen Flagge an iranischer Botschaft in Berlin ab
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- Veröffentlicht am Mittwoch, 28. November 2012 23:54
Foto: Spontandemo für die gefangenen!
Medienartikel: Der Tagesspiegel, Tagesschau
UPDATE: siehe auch Kommentare linksunten und Twitter #irembassy
Nach der heutigen Protestaktion an der iranischen Botschaft werden bis jetzt einige Aktivist_innen, darunter auch Geflüchtete aus dem Iran, von der Polizei festgehalten. Die Festgenommenen sowie weitere Aktivist_innen und Geflüchtete aus dem Iran und Afghanistan erklären: Wenn morgen um neun Uhr nicht alle freigelassen sind, werden wir in einen trockenen Hungerstreik treten.
Wir werden nach der Freilassung eine weitere Mitteilung zur Aktion verfassen. Die Aktivist_innen der Aktion an der iranischen Botschaft
Pressemitteilung zur Aktion an der iranischen Botschaft Berlin am 28.11. 2012
Nieder mit dem islamischen Regime im Iran!
Aktion gegen das repressive Vorgehen des iranischen Regimes gegen Oppositionelle
Wir, eine Gruppe iranischer politischer Aktivist_innen, sehen uns mit den fortwährenden Repressionen durch die faschistische Regierung der islamischen Republik Iran gegenüber ihren Gegner_innen im Inneren des Landes konfrontiert. Repressionen, die auch uns zum Schutze unseres eigenen Lebens zur Flucht gezwungen haben. Wir durchbrechen durch das Betreten des offiziellen Bodens des faschistischen Regimes der islamischen Republik noch einmal die geografischen Grenzen und lenken mit dieser Aktion im Herzen Europas des 21. Jahrhunderts die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit auf unzählige Missachtungen der Menschenrechte im Iran.
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Residenzpflicht - Invisible Borders
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- Kategorie: News
- Veröffentlicht am Dienstag, 27. November 2012 19:07

TU-Hauptgebäude (Straße des 17. Juni 135, Nahe Ernst-Reuter-Platz)
im Erdgeschoss bei der Cafetetria
Aufruf zu Solidaritäts-Demonstrationen und Aktionen überall
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- Kategorie: Uncategorised
- Veröffentlicht am Montag, 26. November 2012 01:37
Die Bewegung der Asylsuchenden und „Illegalen“ ist eine Auflehnung derjenigen Menschen in unseren Gesellschaften, die am stärksten ihrer Rechte beraubt sind und die vor acht Monaten in mehreren Städten herausgetreten sind auf die Straßen, um diese zu besetzen und ihre Grundrechte einzufordern. In Deutschland, den Niederlanden, Finnland, Belgien, Österreich und auch in Australien kämpfen die streikenden Asylsuchenden und „Illegalen“ auf den kalten Straßen und unter härtesten Bedingungen gegen die geltenden unmenschlichen und rassistischen Gesetze. Dabei sind sie immer wieder Polizeigewalt, Angriffen durch rassistische Gruppierungen sowie den Drohungen seitens der offiziellen Behörden ausgesetzt.
Um ihren Kampf zu unterstützen und um unsere Solidarität mit dieser Bewegung zu zeigen, werden wir am 3. Dezember 2012 auf die Straßen aller Städte hinausgehen, uns Schulter an Schulter zu ihnen stellen und unseren größten Respekt zeigen für ihren wertvollen Widerstand.
Echte Solidarität kann nur praktische Solidarität sein, deshalb entschieden wir uns dazu, auf die Straßen zu gehen, zu untermauern, dass dies die einzigen Plätze sind, an denen die Unterdrückten ihre Kämpfe weiterführen können. Die neue Bewegung der Asylsuchenden und „Illegalen“ in Europa hat bereits einen achtmonatigen Kampf hinter sich, durch den sie gewachsen ist und durch welchen sie immer mehr Menschen in weiteren Städten und weiteren Ländern inspiriert hat.
Nun ist sie groß genug um in eine neue Phase einzutreten, die nicht an den Grenzen zwischen den Staaten Halt machen wird. Es wird nicht länger voneinander getrennte Kämpfe geben. Um diese Kämpfe zu einer internationalen Bewegung gegen unmenschliche und rassistische Gesetze zu vereinigen, wird die Unterstützung und Partizipation von euch allen von Nöten sein. Es ist an der Zeit, das Bewusstsein zu wecken. Diese Bewegung ist in ihrer Essenz ein Kampf gegen diejenigen Mechanismen, die systematische Ungleichheit, Diskriminierung und somit auch Flüchtende und „Illegale“ reproduzieren! Lasst uns alle Teil dieser Bewegung sein!
Unser Datum ist der 3. Dezember auf allen Straßen!
Nächste Termine
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- Kategorie: News
- Veröffentlicht am Freitag, 23. November 2012 23:59
Protestmarch nach Wien & Dauerkundgebung im Wiener Votivpark-
Demo in Bitterfeld
14Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Bitterfeld
"Wir kämpfen bis die letzten Menschen frei sind"
http://refugeeinitiativewittenberg.blogspot.de/
### 01.12
Demo in Rostock
Gemeinsame Busfahrt am 1.12. um 8Uhr am Oranienplatz
"Der Kampf der Geflüchteten geht weiter:
Wir tragen unseren Protest zur Innenminister_innen Konferenz nach Rostock!"
Ticketverkauf am Infopoint!!
http://imkversenken2012.blogsport.de/terminplan/
### 01.12
Demo in Hannover
12 Uhr Hannover Hauptbahnhof
"Rassistische Sondergesetze abschaffen!"
http://gutscheingruppe.cpunk.de/
### 15.12
Demo in Weiden
"Kein Mensch ist illegal! Weltweites Bleiberecht für alle!"
http://voiceweiden.blogsport.de/demoaufruf/
### Protest in Freudenstadt braucht Unterstützung!!
https://www.facebook.com/refugeeprotest.FDS
Refugee protest in Budapest
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- Kategorie: interational
- Veröffentlicht am Freitag, 23. November 2012 23:58

On 20th of November 2012, more then 100 Afghan refugees protested in front of the parliament in Budapest. Next protest announced for today- the 23rd of November.
more info : no-racism.net
Wir lassen uns nicht täuschen Hungerstreik geht weiter!
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- Kategorie: Statements
- Veröffentlicht am Samstag, 17. November 2012 11:01

5. Presseerklärung der Flüchtlinge am Brandenburger TorBerlin, den 16.11.2012
Bundesregierung verspielt unseren Vertrauensvorschuss an Staatsministerin Böhmer
„Wir fühlen uns von den politisch Verantwortlichen nicht ernst genommen, hingehalten und mit Gesprächen ohne Konsequenzen abgespeist. Offenbar sieht die Bundesregierung nur Gesprächsbedarf während eines Hungerstreiks. Deshalb nehmen wir den am 01.11.2012 ausgesetzten Hungerstreik am heutigen Tag wieder auf.“
Die Antwort der Bundesregierung vom 07.11.2012 auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE im Bundestag lautete: „Der Hungerstreik der Asylbewerber wurde am Abend des 01. November 2011 abgebrochen. Ein weiterer Gesprächsbedarf besteht aus Sicht der Bundesregierung nicht.“
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